Festungsruine Hohentwiel

Die Festungsruine Hohentwiel, mit neun Hektar Fläche die größte Burgruine Deutschlands, bietet die schönste Aussicht Baden-Württembergs vom glitzernden Bodensee bis zur Gipfelkette der Schweizer Alpen.

Mit 686m ü. NHN ist der Hausberg der Stadt Singen am Hohentwiel zwar nicht der höchste der Hegauberge (das ist der Neuhewen mit 867 m), jedoch Wahrzeichen seiner Stadt, in der zahlreiche, vor allem größere Straßen so angelegt sind, dass man auf ihnen den Eindruck hat, man würde auf ihn zufahren.

Weitere Informationen zur Geschichte der Festungsruine findet mal auch auf der Wikipedia Seite zur Festungsruine Hohentwiel und auf der offiziellen Website.

Anreise

Die Anreise zur Festungsruine Hohentwiel ist sehr unkompliziert, man kann von drei Richtungen – Singen West, Duchtlingen und Ortsende Singen Richtung A81 – zum Parkplatz beim Infozentrum hochfahren.

Eine Anfahrtsbeschreibung findet man auf der offiziellen Website der Festungsruine Hohentwiel.

An sonnigen Tagen und vor allem am Wochenende sind ab Mittag die kostenlosen Parkplätze oben am Infozentrum jedoch schnell belegt und viele Besucher weichen auf die umgebenden Landstraßen als Parkmöglichkeit aus.

Wer aber genügend Zeit und die nötige Kondition hat, kann auch am Fuße des Hohentwiel am Rand der Singener Stadt auf dem kostenlosen Parkplatz neben der Bahnhaltestelle „Singen Landesgartenschau“ an der Schaffhauser Straße parken und von dort aus hochlaufen.

Wichtig: Am Infozentrum sind auch die Eintrittskarten für die Festungsruine zu erwerben! Denn wenn man erst einmal den Hohentwiel erklommen hat, kann man dort keine Karten mehr lösen.

Außerdem findet jedes Jahr im Sommer das Hohentwielfestival statt, während dem die Auffahrt zum Hohentwiel für ein paar Tage nicht möglich ist. Den jeweiligen Zeitraum des Events findet man auf der offiziellen Seite des Hohentwielfestivals.

Adresse: Festungsruine Hohentwiel, Auf dem Hohentwiel 2a, 78224 Singen

Eintritt: Öffnungszeiten & Preise

Ausrüstung

  • evtl. Weitwinkelobjektiv ab 18mm oder weniger

Fotografieren

Auf den Wanderwegen und Wegen für die Landwirtschaft rund um den Hohentwiel bieten sich zahlreiche Möglichkeit die Natur und das Panorama zu bestaunen und zu fotografieren. Hier gibt es auch einen geologischen Lehrpfad, der über Gesteinsarten, Natur- und Landschaftsschutz informiert.

Will man sich den Eintritt auf den Hohentwiel sparen, kann man bereits oben vom Platz vor dem Festungseingang aus – auf dem auch das Hohentwielfest stattfindet – den Ausblick auf den Hegau, die Stadt Singen, den Bodensee und die Alpen genießen und auch einen Teil der Festung von außen fotografieren, wie z. B. die mächtigste Rundbastion Süddeutschlands, das Rondell Augusta.

Da die Preise für den Eintritt zur Festungsruine Hohentwiel jedoch überschaubar sind, lohnt sich der Besuch auf jeden Fall.

In der Festungsruine selbst ist das fotografieren für private Zwecke ausnahmslos erlaubt.

Viele Fotografen nutzen die verfallenen Ruinen – über deren Gebäude ein paar Tafeln Auskunft geben – auch gern als Kulisse für normale oder gar mittelalterliche Portraitshootings.

Besonderes ist hier nicht zu beachten, denn bis auf einige kleinere Gewölbe fotografiert man unter freiem Himmel.

Empfehlenswert ist, passend zur Kulisse, die Bilder in schwarzweiß zu bearbeiten bzw. zu entwickeln und beim Fotografieren der Ruinen die Natur, wie z. B. tolle Wolkenformationen mit einzubeziehen. Das verstärkt vor allem bei Aufnahmen in schwarzweiß den düsteren Eindruck der verfallenen und geschichtsträchtigen Gebäude.

Die Tipps zur Festungsruine Hohentwiel im Überblick

  • festes Schuhwerk
  • Verpflegung (oben bei und in der Ruine sind auch Grillplätze vorhanden)
  • evtl. Weitwinkelobjektiv ab 18mm oder weniger
  • auf jeden Fall Eintritt für die Festungsruine lösen (unten im Informationszentrum!)

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